Nach 100 Tagen Training: drei Prozent weniger Körperfett

©Gentner/www.fit-wie-herkules.de – Danke an Albert für das Maskottchen!

Das Ergebnis der 100-Tage-Fit-Wie-Herkules-Challenge: Drei Prozentpunkte weniger Körperfett. Wenn ich das schaffe, schafft es jeder. Also, befreit Euch auch von überflüssigem Speck!

In der Rubrik Heidis Hantelecke habe ich von der Challenge und den Krisen berichtet, hier die Zusammenfassung

1. Der Hüftspeck ist weniger geworden, der Gesamtkörperfettanteil ist um drei Prozentpunkte gesunken.
2. Die Messe-Stoffhose passt wieder.
3. Sport ist zur Alltagsroutine geworden und ich muss mich (fast nie) aufzuraffen.
4. Ich weiß mehr über Ernährung und wie bestimmte Nährstoffe auf meinen Körper wirken.
5. Obwohl ich auf Dienstreisen, während Feiertagen und Umzug nicht gesportelt und auch nicht auf meine Ernährung geachtet habe (sondern eine Vorliebe für Fruchtkaubonbons entdeckt habe), hat mein Körper nur mit geringer Gewichtszunahme reagiert.

Mein Weg
Die Fettrollenfreiheit ist noch nicht erreicht, aber ich bin auf einem guten Weg. Ich versuche, mich sechs Tage in der Woche „sauber“ zu ernähren. Das bedeutet: Viel Eiweiß, kein Zucker, abends kaum Kohlenhydrate.

Highlight an einem Tag der Woche: Alles essen und soviel ich will

Mein Lieblingswochentag ist Samstag: Denn den Alles-Isst-Möglich-Tage habe ich immer konsequent eingehalten: Einmal in der Woche esse ich was ich will. Dabei habe ich es in den vergangenen 100 Tagen auch öfter mal übertrieben. So wurde mir schlecht, weil ich unbedingt um 23.45 Uhr noch eine 300-Gramm-Packung-Schokokugel-Packung verschlingen musste. Positiver Nebeneffekt der Esstage: Ich habe festgestellt, was wirklich meine Lieblingsspeisen sind. Zudem habe ich während der Challenge erkannt, dass ich Stressphasen mental überstehe, ohne mich mit Zucker zu beruhigen.

Training: Kraftübungen, Joggen plus Frusttränen

Ich habe anfangs mit einem 2-er Split vier Mal die Woche trainiert, dann mit einem 4-er Split. Dass das Körpergewicht anfangs sich nicht nach unten bewegen wollte, hat mich immer wieder zu Motivationskrisen und Zweifeln gebracht. Ich habe sogar vor Wut geheult. Meine Freundin Petra –  die früher bei Bodybuildingwettkämpften gestartet ist –  hat erst einmal gelacht und dann mir  geraten, die Cardioeinheiten zu erhöhen: So bin ich dreimal die Woche mit dem Fahrrad zum Fitnessstudio gestrampelt. Außerdem habe ich mein Laufpensum erhöht: Seit Oktober jogge ich in der Regel zwei Mal in der Woche. Seitdem purzeln die Pfunde.

Anfang 2012 noch zu eng, Ende 2012 endlich wieder passend: Die Messehose.

Wenn ich es kann, kann es jeder: Traut Euch zu starten
Bis zur Speckfreiheit sind noch einige Trainingseinheiten angesagt.  Je länger ich trainiere und mich sauber ernähre, desto leichter wird es. Und wenn ich das durchhalte, kann das jeder. Denn vor einem Jahr habe ich mir eingebildet, dass ich täglich mindestens eine Tafel Nougatschokolade essen muss, um den Tag zu überstehen.

Es ist Zeit zum Hanteln:  Du bist stärker als Du denkst – also trau Dich und leg los.

Falls ihr Fragen habt oder Motivationshilfen braucht, mailt mir einfach an: heidi@zeit-zum-hanteln.de

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hallo Heidi,
    toll zu lesen, dass es doch so relativ einfach ist, Körperfett loszuwerden.
    Ist dein Gesamtgewicht ebenfalls weniger geworden oder hast du Muskeln aufgebaut ?
    Hast du Bilder gemacht ?
    Gruß Micha

    1. Hallo Micha – bitte entschuldige die späte Antwort. Ich habe etwas Muskeln aufgebaut und trotzdem ist das Gesamtgewicht auch nach unten gegangen.
      Ich habe beim Challengestart Fotos gemacht, die nicht wirklich schmeichelhaft sind- vielleicht werde ich sie mal posten, wenn ich endgültig frei von Hüftspeck bin. Viele Grüße, Heidi

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